Aa! Megami-sama Skuld

Was geschieht eigentlich, wenn jemand mal eben auf die schnelle telefonieren möchte, sich dabei jedoch verwählt?
Genau das passiert dem jungen Studenten Keiichi Morisato, als er eines schönen Abends allein in seiner WG herumsitzt und für seine Senpai (jap.: ältere Kommilitonen) den Anrufbeantworter spielen muß. Im Grunde sollte nichts ungewöhnliches vorfallen, doch in Keiichi's Fall meldet sich am anderen Ende der Leitung ganz unerwartet eine warme liebliche Stimme, die ihm zu verstehen gibt, dass er gegenwärtig mit dem Helper Goddess Office telefoniert und man sich sofort um ihn kümmern wird. Und noch ehe Keiichi erwidern kann, dass er einfach nur falsch verbunden ist, steht er plötzlich einer bildhübschen Göttin namens Belldandy gegenüber, die ihm einen einzigen Wunsch, den er ihr nennen soll, erfüllen will.
Natürlich glaubt Keiichi zuerst, dass sich seine Senpai einen Scherz auf seine Kosten erlauben wollen und Belldandy heimlich zu ihm geschickt haben, um ihn auf diese Weise aufzuziehen, denn er hat keine Freundin. Der junge Student findet sich nämlich viel zu klein, als dass irgendein Mädchen Interesse für ihn zeigen könnte. Dann aber beschließt er, auf dieses "Spielchen" einzugehen, und so sagt er zu Belldandy: "Ich wünsche mir, immer an der Seite einer Göttin zu sein wie Du eine bist!"

Aa! Megami-sama Sein Wunsch geht tatsächlich in Erfüllung, und zwar dermaßen aufsehenerregend, dass Keiichi nicht länger an Belldandy's Glaubwürdigkeit zweifeln kann. Allerdings bringt ihn diese Tatsache in eine mißliche Situation, denn er wohnt in einer reinen Männer-WG, und die Hausregeln verbieten weibliche Mitbewohner. Jeder Verstoß wird unweigerlich mit dem Rausschmiß bestraft. Als er dies der Göttin zu erklären versucht und ihr so verdeutlichen will, dass sie allein schon deshalb gar nicht zusammen leben könnten, erzählt sie ihm von der Ultimativen Macht, die dafür sorgt, dass jeder Wunsch, der einmal akzeptiert wurde und in Erfüllung ging, durch nichts und niemanden veränderbar ist.
Diese Ultimative Macht tritt auch gleich in Aktion, denn Keiichi's Senpai stehen plötzlich vor der Tür und "erwischen" ihn in verbotener Gesellschaft einer Dame, woraufhin prompt die Bestrafung erfolgt. Mit Sack und Pack landen er und die Göttin recht unsanft auf der Straße - aber bleiben somit auch zusammen. Keiichi fügt sich seinem Schicksal und beginnt gemeinsam mit Belldandy einen neuen Lebensabschnitt, wobei er ziemlich bald erkennt, dass er keinen besseren Wunsch hätte aussprechen können.
Und so nimmt eine der schönsten Romanzen unserer Zeit ihren Lauf ...


Spoiler-Warnung!
Diese Homepage beinhaltet zum Teil sehr ausführliche Textpassagen!



galaxy@belldandy.de
zuletzt aktualisiert am: 01.01.2006